flixo erstellt thermisch-hygrische Bauteil- und Fassadenschnitt-Analysen. Es wurde von Architektinnen, Informatikern und Physikerinnen für Architekten, Planerinnen, Energieberater und Bauphysikerinnen entwickelt.
Mit flixo können u.a. Wärmebrücken im Planungsstadium erkannt und durch Konstruktionsänderungen eliminiert werden. Damit lassen sich Bauschäden verhindern und es kann ausserdem Heizenergie gespart werden. Eine weitere Anwendungsmöglichkeit betrifft die hygrische Analyse, mit der sich z.B. Temperaturminima an der Innenoberfläche eines Schnittes bestimmen lassen, um Bildung von Tauwasser oder Pilzbefall zu vermeiden.flixo analysiert 2-dimensionale Bauteilknoten bei stationären Randbedingungen (Raumtemperaturen und Wärmeübergangskoeffizienten).
flixo ist ein validiertes
Wärmebrückenprogramm gemäss EN ISO 10211:2007
und
EN ISO 10077-2:2003.
Eine Diplomarbeit an der FH Rosenheim vergleicht flixo mit anderen Produkten. Der Titel der aufschlussreichen Arbeit: "Vergleich von Computerprogrammen zur Berechnung von 2-dimensionalen Wärmeströmen und Erstellung eines Wärmebrückenkataloges".
Nachfolgend zusammenfassend die Haupteigenschaften von flixo, welches erst ein effizientes Arbeiten ermöglichen:
Validierungsbeispiele Übersicht EN ISO 10211:2007 und EN ISO
10077-2:2003 (pdf Datei):

Nachfolgend wenige Highlights der zahlreichen Neuerungen:
Funktionale und grafische Erweiterung des Psi-Wert Werkzeuges:
- Anzeige der Berechnungsformeln
- Fugen Psi-Wertberechnung gemäss EN 13947
- Randverbund Psi-Wertberechnung gemäss EN ISO 10077-2
- Psi-Wertberechnungen mit 3 Basiskonstruktionen (z.B. Fenstereinbau Psi-Wert)
Erweiterung des U-Wert Werkzeuges:
- Fugen U-Wertberechnung gemäss EN 13947
- Äquivalenter U-Wert mit Formeln und Hilfsobjekten analog zum Rahmen
U-Wert
Layerabhängige Materialisierung beim Dateienimport
Linienförmige Wärmequellen als Objekt
Schraubenassistent gemäss EN 13947: neues 3D äquivalentes Objekt mit automatischer Berechnung der äquivalenten Leitwerte und Lufthohlräume
Eine interaktive Demo einiger Funktionen und der Benutzeroberfläche finden Sie hier. Eine detaillierte Liste der Neuerungen finden Sie hier.
Die physikalische Situation kann entweder mittels DXF-Dateien in flixo importiert oder direkt mit dem integrierten CAD-Editor eingegeben und überarbeitet werden.
flixo gliedert sich in einen Konstruktions- und einen Berichteteil. Im Konstruktionsteil wird die physikalische Situation definiert (Geometrie, Randbedingungen, Materialien). In den Berichten können die Resultate interaktiv zusammengestellt werden. Elemente, die in allen Berichten vorkommen, können im Masterbericht festgelegt werden.
Die integrierte und erweiterbare Bauteilbibliothek von flixo ermöglicht es, Komponenten einfach mittels der Maus (Drag & Drop) in die aktuelle Konstruktion zu übernehmen.
Der CAD-Editor/Layout-Editor unterstützt folgende bekannte Konzepte:
Materialdatenbank von flixo mit mehr als 1000 Materialien aus verschiedenen Normen (EN ISO 12524, EN ISO 10077-2, EN ISO 673, EN 6946, DIN 4108-4)
Das Erzeugen und Verwenden von parametrisierten Objekten erlaubt es schnell und einfach Variationen einer Konstruktion zu generieren und auszuwerten.
Dokumentvorlagen und Feldfunktionen ermöglichen es Ihnen, vorgefertigte und auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Berichte zu gestalten. Nach erfolgreicher Berechnung werden die Berichte automatisch erzeugt.
Aus den MS Office-Produkten bekannte Bedienung und Konzepte: